Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) machen offene Forderungen oft 25 bis 30 % der Aktiva aus. Das ist gewaltig.
Während das Anlagevermögen (z.B. KFZ, Immobilien ...) oder das Umlaufvermögen (z.B. Lagerbestände …) gegen Verlust oder Wertminderungen abgesichert sind, bleiben die kurzfristigen Forderungen in der Regel
häufig unversichert.
Dabei ist das Risiko gerade bei KMU besonders hoch. Sie sind oft von wenigen Abnehmern abhängig und werden häufig auch von
„Domino- Insolvenzen“
getroffen.
Eine Kreditversicherung entschädigt den Lieferanten im Falle eines Zahlungsausfalles oder Zahlungs- verzugs. Die Kreditversicherung sichert den Cashflow. Sie hilft nicht nur im Schadenfall, sondern ist auch ein Instrument zur Risikominimierung und –vermeidung.
Die
Bonitätsprüfung
der bestehenden und möglichen Kunden ist wesentlicher Bestandteil der Kreditversicherung. Und: Die Prämie für eine Kreditversicherung ist eine fest zu kalkulierende Größe, der Forderungsausfall nicht.
Standardpolicen versichern den gesamten Forderungsbestand eines Unternehmens. Forderungen gegenüber Privatpersonen können mitversichert werden. Damit hat der Unternehmer eine Rundum- Absicherung.
Neuere Policenformen ermöglichen eine individuell bestimmbare
Ausschnittsdeckung.
Der Lieferant kann Forderungen absichern, die für ihn besonders wichtig sind: Das können große Umsatzträger sein, es können aber auch die Abnehmer in neuen Absatzmärkten sein.